Weitere Banner der IG Gegenwind Frettertal aufgestellt

Dieser Hinweis, mit dem wir auf die Gefahren für unsere Gesundheit (Infraschall, Lärmbelästigung, Lichtbelästigung in der Nacht, …) aufmerksam machen wollen, steht am Ortseingang Serkenrode von Schliprüthen kommend. Etwa gegenüber vom Friedhof.

In Fretter wird am Ortseingang von Ostentrop kommend auf die 240 m hohen Windräder hingewiesen.

240 m hohe Windräder! Willst DU das?

Mit dieser Frage begrüsst die IG Gegenwind Frettertal seit heute die Menschen, die nach Serkenrode von Fretter kommend herein fahren und appelliert damit an alle betroffenen Einwohner, mal kurz darüber nachzudenken, was da auf den Höhenzügen im Frettertal gebaut werden soll.

Foto: Esther Bönninghoff
  • 240 m Höhe – das ist 83 Meter höher als der Kölner Dom (157 m).
  • 240 m Höhe – das sind nur 19 m weniger als der höchste Wolkenkratzer in Deutschland (Der höchste Wolkenkratzer Deutschlands ist mit 259 Metern der Commerzbank Tower in Frankfurt am Main mit 56 Etagen).
  • 240 m Höhe – das ist 36,22 m höher als die Aussichtsplattform am Berliner Fernsehturm (203,78 m). Das Restaurant im Fernsehturm ist auf 207,53 m.
  • 240 m Höhe – etwa 3 mal so hoch wie die Anlagen in Schöndelt. Gut zu sehen auf dieser Fotomontage
Foto: Reni Hahn
Fotomontage: Matthias Bertels

Willst DU das

auf den Höhenzügen im Frettertal??

Genauer gesagt, vom Standort Serkenrode aus:

4x in Blickrichtung Schöndelt
plus  7x in Blickrichtung Weuspert/Schliprüthen
plus  5x am Oberbecken Rönkhausen
plus  die noch unbekannte Anzahl zwischen Ostentrop und Fretter.

Willst DU das ?

 

Hier noch einmal der Link zu den Visualisierungen der Firma Stawag.
Die Rechte des Dokuments liegen bei der Firma Stawag Aachen.

 

 

Stellungnahme der IG Gegenwind Frettertal

Am 17.09.18 haben wir folgende Stellungnahme per Email an die Ratsmitglieder der Gemeinde Finnentrop verschickt:

Sehr geehrte Ratsmitglieder,

auf Anfrage der CDU erhalten Sie von uns folgende Stellungnahme:

Aufgrund der aktuellen politischen Diskussionen auf Bundesebene (100-Tage-Gesetz) wie auch auf Landes- und Kreisebene halten wir weiterhin an dem Moratorium fest.

Da zudem die Möglichkeit besteht, dass die Baugenehmigungsbehörde gemäß § 15 BauGB, Absatz 1 und 3 (Zurückstellung von Baugesuchen) auf Antrag der Gemeinde die Entscheidung über die Zulässigkeit von Vorhaben bis zu 12 Monaten und mit Verlängerung sogar noch um weitere 12 Monate aussetzen kann, sehen wir derzeit keinen Änderungsbedarf.

Pressemitteilungen von anderen Gemeinden (u. a. Schmallenberg legt Windkraft auf unbestimmte Zeit auf Eis) und anderen Bundesländern (Osthessische Union: „Weiterhin sollen künftig die Mindestabstände von Windkraftanlagen zu Wohngebieten deutlich größer werden.“ – 10fache Höhe) bestärken uns in unserer Position.

Auch hinsichtlich des Erstellens von Umweltgutachten gibt es aus anderen Städten/Gemeinden andere Vorgehensweisen, siehe Entscheidung der Stadt Olsberg: „Um eine gesicherte Grundlage für Entscheidungen über eine mögliche Windkraft-Nutzung im Olsberger Stadtgebiet zu haben, soll ein aktuelles Artenschutzgutachten erstellt werden. Das haben jetzt die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen in ihrer jüngsten Sitzung entschieden.“

Mit freundlichen Grüßen

IG Gegenwind Frettertal
www.gegenwind.frettertal.com

Fotomontage: Blick der Fretteraner

Diesmal Ortseingang Fretter aus Richtung Ostentrop kommend.

Der Größenvergleich zu den bestehenden Anlagen in Schöndelt ist gut zu erkennen. Diesen Blick erwartet die Fretteraner, wenn die Anlagen gebaut werden. Links hinter dem Baum ist auch noch eine Anlage.

Und wenn man sich etwas dreht, Blickrichtung Bausenrode / Delf / Weuspert – werden nach den aktuellen Angaben weitere 7 Anlagen zu sehen sein.

Foto: Reni Hahn
Fotomontage: Matthias Bertels

Pressemitteilung der IG Gegenwind Frettertal

„Eine solche Verhaltensweise ist alles andere als bürgernah.“

Finnentrop: CDU-Fraktion und Bürgermeister Heß lehnen Antrag der IG Gegenwind Frettertal ab, ohne den Sachverhalt zu kennen

Auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Finnentrop am 04.09.18 wurde u.a. über den Bürgerantrag der IG Gegenwind Frettertal entschieden. Grundlage ist das Umwelt-und Artenschutzgutachten, das im Auftrag von Windenergiebetreiber STAWAG für die Region erstellt worden ist. Dies hält die IG Gegenwind Frettertal für sachlich unzureichend und stellte den Bürgerantrag, die Gemeinde möge ein weiteres, neutrales Gutachten in Auftrag geben; bei der Auswahl des unabhängigen und neutralen Sachverständigenbüros sollten sich Gemeindeverwaltung und Antragsteller gemeinsam einigen. Denn dies scheint nach Überzeugung der IG die einzige Möglichkeit zu sein, eine befriedigende Lösung für alle Beteiligten zu finden. Es schafft die Grundlage für Akzeptanz und ein Stück weit Sicherheit für die Parteien.

Mit der Mehrheit der CDU-Fraktion mit 9 Stimmen wurde der Antrag jedoch abgelehnt, alle anderen Fraktionen (4 Stimmen) befürworteten ihn.
Unmittelbar nach der Abstimmung stellte sich heraus, dass die CDU-Fraktion inklusive Bürgermeister Dietmar Heß das Gutachten der STAWAG inhaltlich überhaupt nicht kennt. Sowohl der Bürgermeister als auch Ralf Helmig, Fraktionsvorsitzender der CDU, gaben das in der Sitzung selbst zu.
„Das bedeutet, dass über einen Bürgerantrag abgestimmt wurde, ohne dass sich die CDU-Fraktion überhaupt mit der Grundlage des Antrags befasst hat. Eine solche Verhaltensweise ist alles andere als bürgernah“, kommentierten Mitglieder der IG Gegenwind Frettertal.
Alle anderen Fraktionen haben das Gutachten im Internet nachgelesen und haben sich offensichtlich auch mit dem ins Zwielicht geratenen Sachverständigenbüro, das dieses Gutachten erstellt hat, auseinander gesetzt.

Hintergrund: Im Frettertal, einem Vogelzuggebiet und einer Region, in der viele Tier- und Pflanzenarten heimisch sind, deren Aussterben überall beklagt wird, soll ein lebensraumzerstörender Windpark mit aktuell elf Windenergieanlagen gebaut werden. Die geplante Höhe dieser Anlagen beträgt 240 Meter und sie gehören damit zu den höchsten derzeit Onshore gebauten Industrieanlagen dieser Art.

IG Gegenwind Frettertal

 

 

Nachsatz: wer wissen möchte, welche Personen hinter der IG Gegenwind Frettertal stehen, kann die Informationen dazu auf dieser Website, und das schon seit Bestehen der Website,  unter „Kontakt“ finden.     😉

Es ist noch nichts entschieden!

28.05.2018

Wir haben jetzt von mehreren Seiten gehört, dass doch viele Einwohner davon ausgehen, dass es beschlossene Sache wäre, dass die Windkraftanlagen im Frettertal gebaut würden.

DEM IST NICHT SO.

Bisher ist noch nichts entschieden. ALLES ist offen.

Grundsätzlich scheint in den letzte Wochen verstärktes Interesse bei den betroffenen Einwohnern entstanden zu sein, mehr Informationen über den aktuellen Stand zu bekommen.

Auf dieser Internetseite gibt es einiges an Informationen. Allgemeine Infos und speziell natürlich für das Frettertal.

Hier stehen auch Kontaktdaten für all die, die die IG Gegenwind Frettertal in irgendeiner Form unterstützen möchten. Aktiv oder Finanziell.

Jeder, aber wirklich jeder, der ein Interesse daran hat, diese riesigen Windmühlen aus dem Frettertal fernzuhalten, ist herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit der IG Gegenwind Frettertal zu engagieren.

Nicht die EINE oder die ANDERE Seite

27.05.2018

Und um das nochmal ganz klar zu machen:

Es wird nicht „die eine oder die andere Seite“ werden.
Es sollen beide Seiten von unserer Tallage mit Windindustrieanlagen zugebaut werden. Wir sollen von diesen 240 m hohen monströsen Windmaschinen umzingelt werden!

Wehrt euch mit uns! Schließt euch uns an!
Es kann doch nicht sein, dass ein ganzes Tal mit seinen Dörfern für den Profit einiger Personen ein komplett neues und ungewolltes Lebensumfeld erhalten soll.