Ein paar Links zum Jahresende ..

…  die eigentlich nur großes Kopfschütteln und den sofortigen Aufschrei, diesen Unsinn zu stoppen, auslösen müsste …

Windräder: Subventionen-Geschäft

 

 

Hoffnungslos daneben …..

 
 
 
 

Unterschriftensammlung

Ab Anfang Dezember läuft unsere Unterschriftensammlung „Gegen Windkraftanlagen im Frettertal und im Raum Finnentrop“

Unseren  Papierflyer, den wir an die Haushalte im Frettertal verteilen, können Sie hier Ansehen und/oder Herunterladen

Sie können hier ONLINE  unterschreiben.

Ablauf:

1. Ausfüllen der Formulardaten und Absenden.

2. Umgehend danach im Emailpostfach nach diesem Eintrag suchen


3. Dort steht folgender Text mit einem Link zum Anklicken:

4. Nach dem Klick auf den Link erscheint folgendes Fenster im Browser:

Erst dann wird die Unterschrift der Liste hinzugefügt.

Sollte Punkt 2 nicht erfolgt sein, bitte noch einmal probieren!!

Unterhalb des Formulars sind zwei Kästchen. Im Ersten, mit dem Text: Kopie per E-Mail an mich selbst senden  ist bereits ein Haken gesetzt. Wenn dieser nicht aktiv entfernt wird, erfolgt eine Email mit dem Textinhalt des Formulars für Ihre Unterlagen an Ihre Emailadresse. Wenn Sie das nicht wünschen, entfernen Sie einfach den Haken aus dem Kästchen durch draufklicken.

Unseren  Papierflyer, den wir an die Haushalte im Frettertal verteilen, können Sie hier Ansehen und/oder Herunterladen

Bundesverfassungsgericht fällt Urteil zu Gunsten des Rotmilans

Mit dem Beschluss vom 23.10.18 hat das Bundesverfassungsgericht in einem Verfahren gegen Verfassungsbeschwerden von Windkraftbefürwortern zugunsten des Rotmilans und dem Naturschutzgesetz entschieden.

Hier geht es zum Beschluss:

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2018/10/rs20181023_1bvr252313.html

 

Auszug der Pressemitteilung:

Zur Begrenzung gerichtlicher Kontrolle durch den Erkenntnisstand der Fachwissenschaft

Pressemitteilung Nr. 81/2018 vom 23. November 2018

Beschluss vom 23. Oktober 2018
1 BvR 2523/13, 1 BvR 595/14

Stößt die gerichtliche Kontrolle nach weitestmöglicher Aufklärung an die Grenze des Erkenntnisstandes naturschutzfachlicher Wissenschaft und Praxis, zwingt Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG das Gericht nicht zu weiteren Ermittlungen, sondern erlaubt ihm, seiner Entscheidung insoweit die plausible Einschätzung der Behörde zu der fachlichen Frage zugrunde zu legen. Diese Einschränkung der Kontrolle folgt hier – anders als bei der Konkretisierung unbestimmter Rechtsbegriffe – nicht aus einer der Verwaltung eingeräumten Einschätzungsprärogative und bedarf nicht eigens gesetzlicher Ermächtigung. Auf dieser Grundlage hat der Erste Senat mit heute veröffentlichtem Beschluss zwei Verfassungsbeschwerden von Windkraftunternehmen als unzulässig verworfen. Dabei hat er aber auch klargestellt, dass der Gesetzgeber in grundrechtsrelevanten Bereichen Verwaltung und Gerichten nicht ohne weitere Maßgaben auf Dauer Entscheidungen in einem fachwissenschaftlichen „Erkenntnisvakuum“ übertragen darf. Vielmehr muss er jedenfalls auf längere Sicht für eine zumindest untergesetzliche Maßstabsbildung sorgen.

….

Neue maßstabsgetreue Fotomontagen

Und bitte immer berücksichtigen:
Es heisst nicht: entweder / oder. Wir sollen sowohl / als auch vor die Haustür bekommen …

Hier zuerst der Blick von der Schützenhalle Fretter in Richtung Bausenrode.

Und hier der Blick von Ostentrop kommend in Richtung Fretter.

Foto: Reni Hahn
Fotomontage: Matthias Bertels

Fernsehtipp Thema Infraschall, ZDF 04.11.18 – 16.30 – 17.00 Uhr

ZDF, 04.11.2018, 16:30 – 17:00

Infraschall – Unerhörter Lärm

Infraschall ist Schall mit Frequenzen unter 20 Hertz. Er entsteht in der Natur, aber auch durch technische Einrichtungen. Infraschall überwindet viele Kilometer, durchdringt Mauern.

In den vergangenen Jahren haben sich Ärzte und Wissenschaftler vermehrt mit Infraschall technischen Ursprungs – zum Beispiel aus Windenergieanlagen – befasst. Denn mit der Energiewende und dem Ausbau der Windkraft nimmt die Belastung aus diesen Quellen zu.

Menschen, die in der Nähe von Windenergieanlagen leben, klagen häufig über Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Nicht selten als verrückt abgetan, bleibt ihnen meist nichts anderes, als die Gegend zu verlassen. Aus der Medizin und Wissenschaft mehren sich jedoch die Hinweise, dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen in der Lage sind, Infraschall unterhalb der Hörgrenze wahrzunehmen. Es konnte gezeigt werden, dass bestimmte Regionen des Gehirns unter dem Einfluss von Infraschall aktiviert werden, darunter Regionen, die an der Verarbeitung von Stress und Emotionen beteiligt sind. Aktuell untersuchen Wissenschaftler des Universitätsklinikums Eppendorf, wie Infraschall den Schlaf beeinflusst.

Ein Team aus Wissenschaftlern und Ärzten der Universitätsklinik Mainz geht der Frage nach, welchen Effekt Infraschall auf die Leistung des Herzmuskels hat. Die bisherigen Experimente des Mainzer Teams weisen klar darauf hin, dass Infraschall die Leistung des Herzmuskels reduziert. Weltweit durchgeführte Versuche des Militärs, Infraschall als nicht-letale Waffe einzusetzen, sind ein weiteres Indiz dafür, dass dieser tieffrequente Lärm einen negativen Effekt auf Menschen hat.

Das Robert-Koch-Institut hat bereits 2007 auf die mögliche Gefahr durch Infraschall hingewiesen. Ebenso bilanziert die „Machbarkeitsstudie“ von 2014 des Umweltbundesamtes, „dass negative Auswirkungen von Infraschall im Frequenzbereich unter zehn Hertz auch bei Schalldruckpegeln unterhalb der Hörschwelle nicht ausgeschlossen sind“.

Dennoch gibt es bis heute für den Frequenzbereich unter 20 Hertz keine Mess-Norm, die die Schallbelastung durch Windenergieanlagen ungeschminkt darstellen würde. Im Gegenteil: Behördlicherseits wird eine Mess-Norm angewandt, die die Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen zum Teil wegfiltert und durch Mittelungen sogenannte „tonale Spitzen“ weitgehend wegglättet.

Wie die Emissionen von Windenergieanlagen im Infraschallbereich wirklich aussehen und wie weit sie reichen, zeigte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bereits im Jahr 2004. Der BGR obliegt von deutscher Seite aus die Aufgabe, die Einhaltung des umfassenden Kernwaffenteststopp-Abkommens (CTBT – Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty) zu kontrollieren. Zu diesem Zweck betreibt die Bundesanstalt mehrere Messstationen, von denen zwei Stationen Infraschall registrieren. Um eine Störung der Messung zu vermeiden, ermittelte die BGR den Abstand, den die Messinstrumente von Windenergieanlagen haben müssen, und folgerte: „In der Regel sollte ein Abstand von etwa 20 Kilometern zwischen Station und Windpark eingehalten werden, um eine ungestörte Registrierung und Detektion transienter akustischer Signale zu gewährleisten.“ Ein Abstand, von dem die Anrainer von Windparks nur träumen dürften.

„planet e.“ begleitet Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure und Betroffene und konfrontiert Skeptiker mit dem Thema „Infraschall“.

Originaltext Link