3 km vom Schwarzstorchhorst

Wenn ein Schwarzstorch seinen Horst in den Suchgebieten hat, müsste ein Abstand von 3000 m im Radius für den Bau einer Windkraftanlage eingehalten werden. (siehe www.nabu.de Seite 18)

Somit würde voraussichtlich weder Suchgebiet 3 noch das Suchgebiet 6b eine Erlaubnis für den Bau einer WEA erhalten.

Da der Schwarzstorch sehr empfindlich auf Störungen reagiert, werden die Brutplätze von den Naturschützern geheim gehalten. Aber auf Nachfrage und im eigenen Interesse als Naturschützer sollten diese Personen eventuell ihr Wissen teilen.

 

Der Energieatlas NRW zeigt 2016 ein Schwarzstorch-Vorkommen in den besagten Gebieten!

 

Aktuell aus dem April 2018:
In den vergangenen Nächten sind von mehreren Personen Drohnen über Waldgebieten gesichtet worden. Was diese bezwecken, ist nicht sicher.

Von anderen Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen wurde schon berichtet, das mit Hilfe von Drohnen der Schwarzstorch oder andere dem Ausbau der Windkraftanlagen „im Weg stehende“ geschützte Vogelarten (wie z.B. Roter Milan) am Nestbau oder beim Brüten gestört werden. Sollte das hier auch der Fall sein??? Damit würden sich die Betreiber der Drohne nach §44 BNatschG  strafbar machen.

Natogelände Gemeindegrenze und Naturschutzgebiet (Bericht aus 2012)

https://www.sauerlandkurier.de/kreis-olpe/finnentrop/wird-radarstation-5813807.html

Artikel im Sauerlandkurier vom 06.06.2012

40 Jahre war die Sauerlandkaserne einer der strategisch wichtigen Punkte in Sachen Flugabwehr. Dort war eine Flugabwehrraketeneinheit der Luftwaffe untergebracht. Sie war Teil eines NATO-Verteidigungsgürtels, der von Norwegen bis zur Türkei reichte.

Vor mittlerweile zehn Jahren wurde die Kaserne geschlossen. Das eigentliche Kasernengelände wurde verkauft und von einem privaten Investor im Laufe der vergangenen Jahre zu einem großen holzverarbeitenden Betrieb umfunktioniert.

Die beiden Stellungen allerdings, eine auf Lennestädter und eine auf Finnentroper Gebiet, sind bislang noch keiner neuen Nutzung zugeführt worden. Die Liegenschaften sind nach der Schließung der Kaserne 2002 in den Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Dortmund übergegangen.

Die ehemalige Radarstellung am Buchhagen, in der Nähe von Schöndelt, verfügt über eine Vielzahl von Gebäuden und einige Bunker. Obwohl das sehr entlegene Gelände eingezäunt ist, wurde im Laufe der Jahres vieles zerstört und gestohlen.

Die Gemeinde Finnentrop bekundet seit längerem ein Interesse an dem Gelände, das in ein Landschaftsschutzgebiet integriert ist. Und das ist eines der Probleme. „2010 gab es einen Windkraftbetreiber, der Interesse an dem Gelände zeigte, doch er hat seinen Antrag dann zurückgezogen“, so Bürgermeister Dietmar Heß.

Regenerative Energien denkbar

Auch aus Sicht der Bundesanstalt für Immobilien, die den Standort geprüft hat, eignet sich das Gelände für Windkraft. Doch es sei eher schwierig, so eine Liegenschaft zu veräußern, so Norbert Stahl aus Münster.

Im Zuge der allgemeinen Ausweitung an erneuerbaren Energien sieht die Gemeinde wieder eine Chance, mit dem Gebiet aus dem Naturschutz herauszukommen. Zurzeit läge wieder ein derartiger Antrag bei der Bezirksregierung in Arnsberg vor. Ein weiteres Problem seien auch die Gebäude auf dem Gelände sowie eventuell noch vorhandene Altlasten. „Man weiß noch nicht, was daraus wird, aber im Moment will niemand das Gelände haben, weil man dort nichts machen kann“, so Heß. Einige der Gebäude werden zurzeit genutzt, unter anderem von der Rettungshundestaffel Südwestfalen.

 

https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=7193754

https://www.routeyou.com/de-de/location/view/47896651/nike-feuerstellung-oedingen?toptext=1400760

Über die Sauerlandkaserne Oedingen- Webauftritt

 

MÄRZ 2017

https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/wenn-magerwiesen-oekostrom-in-lennestadt-abschalten-id210095273.html

Solaranlage geht nicht auf der Nato wegen Artenschutz?????? Wie weit ist Lennestadt hinsichtlich des Änderungplanes? Und wenn Solar dort gestoppt, was ist mit Windkraft und warum gilt das nicht für Finnentrop??

 

Copyright Bilder: googlemaps

Windige Geschäfte mit Ökostrom

Windige Geschäfte mit Ökostrom

Copyright: Jakob Schlandt, Hamburger Abendblatt

Berlin. Die Windkraft in Deutschland boomte zuletzt: Rund zehn Milliarden Euro flossen pro Jahr in den Bau neuer Anlagen. Knapp 30.000 wurden seit Anfang des Jahrtausends gebaut, sie produzieren etwas weniger als ein Achtel des in Deutschland erzeugten Stroms. Eine riesige Industrie ist entstanden, die sich derzeit in Husum zur Branchenmesse trifft.

Unterlagen, die dieser Zeitung vorliegen, zeigen, dass es beim Windkraftwunder seit vielen Jahren die Möglichkeit gibt, zu betrügen – und die Bundesregierung gegen die Manipulationspotenziale nicht entschlossen vorgegangen ist.

Die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weist ein riesiges Schlupfloch auf. Denn die Förderhöhe hängt davon ab, ob am Standort des Windrads im Schnitt viel oder wenig Wind bläst. Ist der Standort eher schlecht, wird den Windmüllern viele Jahre lang – bis zur vollen Förderdauer von 20 Jahren – mehr EEG-Umlage pro Kilowattstunde gezahlt. „Referenzertragsmodell“ heißt das System in der Fachsprache. Die Rechnung bezahlen die Stromverbraucher über die sogenannte EEG-Umlage, die auf die Stromrechnung aufgeschlagen wird.

Die endgültige Einordnung, wie „gut“ der Standort ist, hängt vom Ertrag nach fünf Jahren ab. Windräder an sehr guten Standorten haben also einen Anreiz, zunächst weniger Strom zu produzieren als möglich, um später höhere Förderbeträge zu bekommen. Schon 2014 hieß es in einer Untersuchung des Berliner Thinktanks Agora Energiewende: „Die eigentliche Manipulation erfolgt in den betrachteten Fällen in den ersten fünf Betriebsjahren. Nachdem die Dauer der erhöhten Anfangsvergütung festgelegt beziehungsweise das Gutachten bestätigt wurde, würde das Potenzial des Standortes und der Anlage voll ausgenutzt werden können.“ Die Agora-Autoren betonten in der Untersuchung zwar, dass es sich lediglich um „mögliche“ Manipulation handelt. Doch sie stellten auch fest: Der finanzielle Anreiz ist enorm. Ein Windrad an einem sogenannten 130-Prozent-Standort, also mit hervorragenden Windverhältnissen, wie sie zum Beispiel an den Küsten herrschen, würde über die Förderlaufzeit 600.000 Euro mehr Einnahmen erzielen, wenn es in den ersten fünf Jahren so gedrosselt wird, dass es nur als 100-Prozent-Windrad einsortiert wird. Denn diese erhalten deutlich länger eine höhere Vergütung.

Die Bundesregierung war seit vielen Jahren über diesen Missstand informiert. Interne Unterlagen zeigen, dass das Bundeswirtschaftsministerium bereits im November 2013 über die brisanten Untersuchungen zum Manipulationspotenzial schriftlich informiert wurde. Anfang 2014 lagen dem Ministerium zudem die detaillierten Ergebnisse der Manipulationsuntersuchung des Fachhauses Deutsche WindGuard vor. Die Untersuchungen kommentiere man nicht, teilt das Wirtschaftsministerium von Brigitte Zypries (SPD) dazu lediglich mit. „Wir können auch nicht bestätigen, dass es solche in der Studie beschriebenen Manipulationen tatsächlich gegeben hat.“ Dabei war das Ministerium sogar im Begleitkreis an der Studie beteiligt, die vor dem möglichen Missbrauch warnte.

Offen bleibt auch die Frage, warum die Bundesregierung trotz des Wissens um die Missbrauchspotenziale nicht aktiv wurde, um das Schlupfloch zu schließen. Auch heute noch können Windmühlen nach den manipulationsanfälligen Regeln in Betrieb gehen. Bis Ende 2018 dürfen noch Anlagen nach dem alten EEG gebaut werden, die Anfang 2017 bereits genehmigt waren. Erst im neuen Referenzertragsmodell ist der Manipulationsanreiz deutlich reduziert worden. Wie viele Windmüller sind tatsächlich durch das Betrugsschlupfloch marschiert? Die Branche beschwichtigt bei dieser Frage: Ein Sprecher des Bundesverbands Windenergie (BWE) sagte, der Missbrauch sei ein „theoretisches“ Problem ohne praktische Relevanz. Kein einziger Manipulationsfall sei dem Verband bekannt. Denn Windmüller, die manipulierten, würden sich nicht nur „des Betrugs schuldig machen“. Ihnen würde auch das Ende der EEG-Zahlungen und durch die technische Manipulation des Betriebs der Garantieentzug durch den Hersteller drohen. Das sei eine ausreichende Abschreckung.

Tatsächlich gibt es aber Indizien für Manipulationen: Auffällig viele Windräder fallen in für Betreiber besonders günstige Gütekategorien. So gibt es insgesamt extrem wenige Windräder, die überhaupt als gute Standorte ausgewiesen sind. Lediglich 0,8 Prozent aller Anlagen sind mit 130 Prozent oder mehr eingeordnet. Hinzu kommt: 100-Prozent-Anlagen gibt es mit 5,4 Prozent außergewöhnlich viele im Vergleich zu 95- oder 105-Prozent-Windrädern. Diese Zahlen zeigen: Nicht wenige Windmüller müssen bei der Einordnung ihrer Anlage aktiv mitgeholfen haben.

Hinzu kommt, dass die Betreiber von den Behörden nur schlampig überprüft werden: Eigentlich müsste auch von außen leicht nachvollziehbar sein, ob viele Windräder auffällige Produktionsmuster aufweisen. Schließlich verpflichtet das EEG die Betreiber der Stromnetze, auch die Produktionsdaten einzelner Windräder zu veröffentlichen. Doch die Datenbanken der Netzbetreiber sind derart lückenhaft geführt, dass es äußerst schwierig ist, Ertragsprofile für einzelne Windräder zu erstellen.

Bei einigen Anlagen lassen sich tatsächlich auffällige Muster feststellen: zunächst wenig, dann nach fünf Jahren plötzlich deutlich mehr Stromertrag. Für eine systematische Analyse einer großen Anzahl von Windrädern ist die Qualität der Datenbanken zu schlecht. Die mangelnde Transparenz kommt den Betreibern zugute – und auch der Bundesregierung, die sich seit Jahren für das Wegschauen entschieden hat. Zum Nachteil aller Bürger: Denn den möglichen Schaden zahlt die Allgemeinheit über den St

Drohnen in der Nacht über Waldgebieten

Geht’s noch??!!!!   Aktuell aus April 2018

In den vergangenen Nächten sind von mehreren Personen Drohnen über Waldgebieten im Frettertal gesichtet worden. Was diese bezwecken, ist nicht sicher.

Von anderen Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen wurde schon berichtet, das mit Hilfe von Drohnen der Schwarzstorch oder andere dem Ausbau der Windkraftanlagen „im Weg stehende“ geschützte Vogelarten (wie z.B. Roter Milan) am Nestbau oder beim Brüten gestört werden. Sollte das auch hier der Fall sein???

Damit würden sich die Betreiber der Drohne nach §44 BNatschG strafbar machen.

Windkraftanlagen im Frettertal?

Wir sind der Meinung, viele betroffene Einwohner können sich vll. noch gar nicht vorstellen, wie sich der Blick aus dem Fenster oder bei Wanderungen rund um unsere Dörfer verändern wird, wenn diese über 230 m hohen Windanlagen (zum Vergleich: Höhe Kölner Dom 157 m) auf der Höhe Richtung Schöndelt im sgn. Suchraum 6b und im Suchraum 3 Richtung Weuspert aufgestellt sind.

Um mal ein bischen zu verdeutlichen, wie diese Riesen auf unser Dorf gucken könnten, gibts nachfolgend einige maßstabsgetreue Fotomontagen:

Fotomontage: M. Bertels
Fotomontage: M. Bertels
Fotomontage: M. Bertels

Fotomontage: M. Bertels

Fotomontage: M. Bertels

Noch ist angeblich nichts entschieden. So hatten wir – wie sicherlich sehr viele – bislang gedacht!!!

Aber mit seinen Worten „Nicht die Frage ob, sondern wann und wie hoch!“ hat Herr Bürgermeister Hess in der CDU Mitgliederversammlung am Sonntag, 12.11.2017 in Fretter ganz klar zu verstehen gegeben, dass die Windkraftanlagen im Frettertal für ihn nur noch eine Frage der Zeit sind. Zur erwartenden Höhe sagte er, die modernen Anlagen sind 230 m und höher.

Noch ist es Zeit, sich zu informieren, eine Meinung zu bilden und diese auch zu Äußern. Denn die Sicht auf die Anlagen ist nur eins der geringeren Probleme, die sie unserer Meinung nach mit sich bringen.

Noch besteht die kleine Hoffnung, die Windkraftanlagen vor unserer Haustür fern zu halten. Aber dazu müssen wir Einwohner aus dem Frettertal und der weiteren betroffenen Orte und Siedlungen als Gemeinschaft hin stehen – so wie in vielen anderen Orten in Südwestfalen bereits geschehen.

Grafik: M. Bertels
Grafik: M. Bertels

Warum wir daran interessiert sind?

Da gibt es mehrere Gründe und die unterschiedlichsten Ansatzpunkte, auf die wir auf dieser Website und auf anderen Wegen aufmerksam machen werden.

Und es ist uns ein Anliegen zu unterstreichen: Wir sind NICHT gegen erneuerbare Energien! Ganz und gar nicht!

Wer mit seinem Wissen dazu beitragen kann, diese Seite inhaltlich aktuell und richtig zu gestalten, ist eingeladen sich zu beteiligen.

Ganz einfach geht das per Email an windkraft@frettertal.com

Das Gleiche gilt für Fragen. Sprecht uns an, bzw. schreibt uns.

 

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