Nicht die EINE oder die ANDERE Seite

27.05.2018

Und um das nochmal ganz klar zu machen:

Es wird nicht „die eine oder die andere Seite“ werden.
Es sollen beide Seiten von unserer Tallage mit Windindustrieanlagen zugebaut werden. Wir sollen von diesen 240 m hohen monströsen Windmaschinen umzingelt werden!

Wehrt euch mit uns! Schließt euch uns an!
Es kann doch nicht sein, dass ein ganzes Tal mit seinen Dörfern für den Profit einiger Personen ein komplett neues und ungewolltes Lebensumfeld erhalten soll.

Windkraftfirmen präsentieren ihre Vorhaben mit Visualisierung

Auf der Infoveranstaltung von SL Windenergie und Ostwind (Planungen für Windindustrieparks im Bereich „Richtung NATO“, etc) in der Schützenhalle Serkenrode am Donnerstag, 17.05.18 wurden deren Pläne vorgestellt.

Anschließend konnte auf der Internetseite der Firma Stawag, die die Planungen mit dem Bau des Windindustrieparks im Waldgebiet „Richtung Weuspert“ etc. vorantreibt, deren Vorstellungen, wie es mal bei uns aussehen soll, angesehen werden.

Hier der Link zur Stawag Website:

https://www.stawag-energie.de/projekte/projekt-windpark-frettertal/

Und hier der direkte Link zu den Visualisierungen:

https://www.stawag-energie.de/fileadmin/energie/content/Dokumente/WP_Frettertal/20180214_STAWAG_Finnentrop-Frettertal_Visualisierungen.pdf

 

 

Anmerkung:
Bitte nehmt euch mal die Zeit, die Visualisierungen anzusehen und durchaus auch kritisch zu betrachten. Da wird z.B. vom Parkplatz Birkenhahn auf einer Fotomontage durch Laubgehölz im Vordergrund fotografiert, sodass der Blick auf die riesige geplante Anlage dahinter verborgen bleibt. Jeder, der schonmal auf dem Parkplatz Birkenhahn gewesen ist, kann erahnen, wie gewaltig diese Anlage tatsächlich zu sehen ist, wenn man nur ein paar Schritte weiter links stehen würde.

Kabinett verabschiedet Novelle des Windenergie-Erlass

08.05.2018 Kabinett verabschiedet Novelle des Windenergie-Erlass

Minister Pinkwart: Wir stärken die kommunale Planungshoheit und sichern einen angemessenen Anwohner-, Landschafts- und Naturschutz

Die Landesregierung hat die Novelle des Windenergie-Erlasses beschlossen. Zuvor hatte das Wirtschafts- und Energieministerium Fachbehörden, Landesbetriebe und Verbände angehört und ihre umfassenden Stellungnahmen ausgewertet.

……..

Die Landesregierung will mit dem Erlass die Kommunen in ihrer Planungshoheit unterstützen: Er zeigt auf, wie sie der Umzingelung von Siedlungen vorbeugen können. Die Novelle stärkt auch den Landschaftsschutz und belässt den unteren Naturschutzbehörden der Landkreise mehr Spielraum als bisher. Im Hinblick auf einen Abstand von 1.500 Meter zu reinen Wohngebieten wurde ein Fallbeispiel aufgenommen, das zeigt, welche Lärmschutzanforderungen an einen Windpark durchschnittlicher Größe zu stellen sind. Zudem erfolgt der Hinweis auf die geplante Änderung des LEP mit einem Grundsatz für einen planerischen Mindestabstand zu reinen Wohngebieten von 1.500 Meter.

Der „Erlass zur Änderung des Erlasses für die Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen und Hinweise für die Zielsetzung und Anwendung (Windenergie-Erlass)“ wird in Kürze im Ministerialblatt des Landes Nordrhein-Westfalen veröffentlicht und tritt damit in Kraft.

Hier gehts zur vollständigen Pressemitteilung

Windkraft im Wald

Copyrightvermerk: Die Rechte von den verlinkten Texten und Bildern/Medien liegen jeweils beim Herausgeber.

 

11.11.2017 Windkraft entzweit Waldbesitzer – Handelsblatt

Ein Brief offenbart die Zerrissenheit der Windbranche: 23 Waldbesitzer raten in dem Schreiben davon ab, Windräder zu bauen. Den Appell haben auch Prominente Waldbesitzer wie Enoch Freiherr zu Guttenberg unterzeichnet.

Hier ist der Brief vom 06.11.2017 zum Nachlesen verlinkt:

Goldgrube Windkraftanlage?
Eine Schrift zur Aufklärung von Waldbesitzern für Waldbesitzer über wichtige Zusammenhänge der Ökostromförderung, die jeder von uns kennen sollte..

 

03.11.2017 Wald geht vor Windkraft – Saarbrückener Zeitung, neues Landeswaldgesetz für das Saarland

Wald und Windkraftanlagen – passt das zusammen? Nur bedingt. Auch wenn gefühlt Windräder wie Pilze aus dem Boden schießen, so einfach ist das Genehmigungsverfahren dafür nicht. Im Gegenteil. Seit dem 5. Oktober dieses Jahres ist es sogar noch schwieriger geworden, denn zu diesem Datum trat eine Änderung des Landeswaldgesetzes in Kraft, die den Bau neuer Windkraftanlagen künftig erschwert. (betrifft allerdings das SAARLAND!)

08.07.2017 www.gegenwind-suedwestfalen.de – Geopferte Landschaften

 

12.01.2016 Windkraft im Wald, mehr Schaden als Nutzen

Die Windkraft ist ein wichtiger Baustein der Energiewende. Doch ihr Ausbau darf nicht weiter auf Kosten von Natur- und Artenschutz gehen, fordert Daniel Lingenhöhl.

 

Landesforstgesetz NRW

Windenergie im Wald NRW, www.fachagentur-wind.de

Artenschutz: Schwarzstorch, Fledermaus, Rotmilan

 

 

23.02.2018

http://www.azonline.de/NRW/3193915-Prozesse-Gericht-entzieht-Sauerlaender-Windpark-Genehmigung

 

 

Deutsche Wildtierstiftung – Artenschutz und Windenergie

http://www.fauna-flora-habitatrichtlinie.de/

 

Fledermaus / Fledermaustunnel

http://www.fledermausschutz.de/category/windenergie/

 

Schwarzstorch

 

https://www.finnentrop.de/Umwelt-Klimaschutz/Natur-Umwelt/Flora-und-Fauna/V%C3%B6gel/Schwarzstorch

Rotmilan

Rotmilan wichtiger als Windpark – OVG Lüneburg 12 LA 39/17

 

 

Gesundheit: Infraschall durch WEA

 

Studie der Uni-Medizin Mainz

Windräder produzieren Infraschall, den man nicht hört, der aber enorme körperliche Folgen haben kann. Das wurde jetzt in einer noch nicht publizierten Studie der Uni-Medizin Mainz nachgewiesen. 24.04.2018

Hier der Link

 

Problem Infraschall Lärm, der nicht zu hören ist

Reportage auf SWR Fernsehen RP  vom 24.04.2018

Windräder produzieren Infraschall, den man nicht hört, der aber enorme körperliche Folgen haben kann. Das wurde jetzt in einer noch nicht publizierten Studie der Uni-Medizin Mainz nachgewiesen.

Hier der Link zur Reportage

 

 

Gesundheitsgefahren durch Windkraft
(Infraschall, hörbare Schallwellen, Flackerlicht)

Dr. Paul Richter, April 2018

Die Subventionierung von erneuerbaren Energiequellen hat zu einem massiven Ausbau von Windkraftanlagen geführt, der auch vor relativ dichtbesiedelten ländlichen Gegenden nicht Halt macht. Da die Windanlagen, die mittlerweile eine Höhe von über 250 Meter erreichen, nicht nur das Landschaftsbild und die Natur, sondern auch den Lebensraum der Anwohner verändern, sind sie Gegenstand heftiger politischer Diskussionen.

Windkraftanlagen erzeugen wie viele Industrieanlagen und Maschinen Lärm. Die mechanischen Geräusche an der Nabe werden mit 103 bis 107 db (A) gemessen (s. Johannsen 2015). Die Flügel können bei Spitzengeschwindigkeiten 120 db(A) betragen. Neben dem hörbaren Lärm (zwischen 20 Hz und 20000 Hz) wird tieffrequenter Schall (zwischen 20 und 140 Hz) und Infraschall (zwischen 1 bis 20 Hz) erzeugt. Windkraftanlagen erzeugen in erster Linie niedrigfrequenten und Infraschall. Niedrigfrequente Schallwellen und Infraschall haben eine hohe Reichweite (u.a. auch durch Luftturbulenzen bis zu 10 km; s. Kuck 2014; Johannsen 2015) und können bspw. durch druckempfindliche Rezeptoren (Barorezeptoren) aber auch andere Wirkmechanismen den Körper (s. Krahé u.a. 2014; Kuck 2014) in einen anhaltenden Alarmzustand versetzen und, wie in der Tabelle bzw. anderen Überblicksarbeiten (z.B. Punch & James 2016; Palmer 2017) gezeigt, zu zahlreichen Gesundheitsstörungen führen u.a.

  • Kopfschmerzen,
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
  • Schlaflosigkeit,
  • Ohrendruck,
  • Innere Unruhe
  • Reizbarkeit
  • Schwindel
  • Panik, Unsicherheit- und Angstgefühle,
  • Herz-Kreislauf-Probleme wie auch Erhöhung des Blutdrucks,
  • Herabsetzung der Atemfrequenz, Herzrhythmusstörungen
  • psychosomatische und psychiatrische Krankheiten (z.B. Angst, Depression)
Studien bzw. Veröffentlichungen zu Windkraft und Gesundheit. Zusammengestellt von Dr. Paul Richter, April 2018

Beim Blick auf die Tabelle fällt auf, dass die Studien immer wieder von Schlafstörungen berichten. Dieses Ergebnis ist nicht überraschend, da Schlafstörungen eine der ersten Reaktionen auf anhaltenden Stress sind. Ausgehend vom Vulnerabilitäts-Stress Modell (Nuechterlein & Dawson 1979) ist eine Erkrankung nur dann zu erwarten, wenn neben Stress auch eine Krankheitsbereitschaft vorhanden ist. Diese ist bei seltenen Krankheiten auch nur seltener zu beobachten. Anhaltende Schlafstörungen sind jedoch häufig der Ausgangspunkt für weitere chronische Erkrankungen.

Mechanismen, die zu einer Erkrankung führen, sind u.a. die Resonanz auf Organebene, auf zellulärer Ebene, neurologische Auswirkungen und psychische Folgen (s. Krahé u.a. 2014). Nicht jeder Anwohner reagiert auf die Windanlagen mit dem sog. Windturbinen-Syndrom (s. Pieperton 2009). Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens liegt u.a. auch in Abhängigkeit von der Entfernung zur Windenergieanlage zwischen 8 bis 30% der Anwohner (Kuck 2014; Enborn & Enborn 2013).

Natürlich handelt es sich bei den hier tabellierten Studien nur um eine kleine Auswahl. Einen sehr guten Überblick zum Thema Infraschall und Gesundheit findet man bei Krahé u.a. (2014).

Gegen Infraschall helfen keine besonderen Gebäudeschutzmaßnahmen wie z.B. Doppelverglasung und dicke Wände, sondern nur ein ausreichender Abstand von den Anlagen (s. Johannsen, 2015).

Schallwellen tiefer Frequenz (wie z.B. Infraschall) breiten sich über große Entfernungen aus. Deutliche Infraschalleffekte sind bei Entfernungen bis 1500 m, leichtere Effekte noch bis zu einer Entfernung von 10-15 km zu erwarten. Die Frage, welcher Abstand zu Wohnsiedlungen erforderlich ist, um Gesundheitsschäden auszuschließen, bedarf noch weiterer Forschung. Ein wichtiger Einflussfaktor ist nicht zuletzt die Höhe der Anlage. Bei Anlagen von ca. 250 m Höhe ist die Forderungen des Mindestabstandes von 2,5 km eher moderat. In den USA sind Abstände von mindestens 2,5 km, in England und Irland 3 km (s. Johannsen 2015) vorgeschrieben. Die Abstände in Deutschland sind völlig unzureichend (z.T. weniger als 1000 m) und sind u.a. auf völlig veraltete Lärmschutzbestimmungen (s. TA Lärm 1998) zurückzuführen.

Abschließend ein Blick auf die Argumentation der Windkraftbefürworter. Von Windkraftbefürwortern wurde bisher immer wieder behauptet, dass Infraschall, Geräusche unterhalb der Hörschwelle, sich nicht auf die Gesundheit des Menschen auswirken könnten, da sie ja nicht gehört würden. Diese Schallwellen unterhalb der Hörschwelle werden jedoch über Barorezeptoren (druckempfindliche Rezeptoren) vom Organismus wahrgenommen und bewirken bei anhaltender Einwirkung eine anhaltende Alarmreaktion und somit Stress. Außerdem stellte eine neurobiologische Studie der Universität München klar, dass das menschliche Innenohr auch auf sehr niedrigfrequente Schallwellen durch Stimulation der „Hörschnecke“ reagiert (wobei die Zeit der Erholung von dem Signal deutlich länger ist als die Dauer des Signals) (s.u.a. Johannsen 2015).

Von Windkraftbefürwortern wird gesagt, die bestehenden Gesetze würden eingehalten. Wie Kuck (2014) aber auch andere Autoren (z.B. Krahé u.a. 2014) und viele weitere Studien zum Infraschall (s. Tabelle) zeigen, reicht dies nicht, da die Technische Anweisung (TA) Lärm (1998) völlig veraltet ist und bestehende Gesetze die gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall überhaupt nicht oder völlig unzureichend berücksichtigen (s. Krahé u.a. 2014; Kuck 2014; Johannsen 2015). Außerdem entspricht die durchschnittliche Schallberechnung nicht der menschlichen Schallverarbeitung, in der gerade Abweichungen vom Durchschnitt und das bei Windanlagen zu beobachtende An- und Abschwellen des Schalls die Alarmreaktion verstärken. Kuck (2014), Johannsen (2015), Krahé u.a. (2014) stellen fest, dass die aktuellen Lärmvorschriften nicht ausreichen, um die Anwohner vor Lärmbelastung und Infraschall zu schützen.

Windkraftbefürworter behaupten mitunter, dass es sich bei den von Anwohnern berichteten Beschwerden lediglich um eine kommunizierte bzw. eingebildete Krankheit (Nocebo) handele, d.h. dass die Beschwerden erst durch die Berichte von Windkraftgegnern und unbegründeten Ängsten ausgelöst worden seien. Dem widersprechen Beobachtungen bei Tieren in der Nähe von Windkraftanlagen, die eindeutig ausgeprägtes Stressverhalten zeigen (s. Wetzel 2015) sowie Ergebnisse der Grundlagenforschung an Tieren (s. Bermeitinger 2018).

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Windkraftanlagen neben hörbaren Geräuschen, Flackerlicht etc. auch sog. Infraschall (Schallwellen unterhalb der Hörschwelle) erzeugen, dem man sich im Unterschied zu anderen Stressoren nur durch ausreichenden Abstand entziehen kann. Infraschall sowie andere Stressoren der Windkraft (hörbare Geräusche, Flackerlicht etc.) können zu den obengenannten Erkrankungen führen. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Behandlung von Erkrankungen, die durch Vibration wie bspw. Infraschall ausgelöst werden, bereits von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird (s. ICD T75.2).

Bei der Erforschung der Auswirkungen von Windkraft auf die menschliche Gesundheit stehen wir erst am Anfang (s. Krahé u.a. 2014; Kuck 2014). Kuck (2014) und andere Autoren bezeichnen sogar den Ausbau der Windenergieanlagen als einen großen Feldversuch, bei dem die Anwohner als unfreiwillige Testpersonen dienen. Nach dem jetzigen Stand der Forschung ist von Gesundheitsrisiken der Anwohner bei unzureichendem Abstand der Anlagen auszugehen. Mittlerweile erscheinen ständig neue wissenschaftliche Arbeiten u.a. zum Einfluss von Schall (Münzel u.a. 2018) und Infraschall bei Windkraft (Bermeitinger 2018) auf das Herz-Kreislaufsystem. Durch weitere Forschung ist zu klären, ab welchem Abstand zu Wohnsiedlungen eine Gesundheitsgefährdung ausgeschlossen werden kann. Außerdem sind die Langzeitfolgen für die Gesundheit noch völlig unbekannt. Auch wenn man Windkraft im Rahmen eines Energiemix nicht grundsätzlich ausschließen möchte, gebietet es der Respekt vor der Gesundheit der Anwohner Abstandsregeln zu fordern, die der technischen Entwicklung (Großwindräder) und dem Grundrecht der Anwohner auf „körperliche (und seelische) Unversehrtheit“ (Artikel 2 Grundgesetz) Rechnung tragen.

 

Literatur:

Bakker RH, Pedersen E, van den Berg GP, Stewart RE, & Lok W. 2012. Impact of wind turbine sound on annoyance, self-reported sleep disturbance and psychological distress. Sci Total Environ, 425: 42-51.

Bermeitinger, M.; Windkraft – Störsender fürs Herz: Mainzer Forscher untersuchen Folgen des Infraschalls; http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/stoersender-fuers-herz-muskel-verliert-an-kraft-forscher-der-mainzer-herzchirurgie-untersuchen-folgen-des-infraschalls-durch-windkraftanlagen_18566513.htm .

Bernemann, C. 2014. Die „Verspargelung“ der Landschaft und Heimat an Bigge, Lenne und Fretter. An Bigge, Lenne und Fretter. Heimatkundliche Beiträge aus der Gemeinde Finnentrop, 41(2): 198-205.

Bundesministerium für Umwelt, N. u. R.; Sechste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes-Immissionsschutzgesetz (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm – TA Lärm); http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_26081998_IG19980826.htm .

Enborn, H. & Enborn, I. M.; Infraljud från vindkraftverk – en förbisedd hälsorisk; http://www.lakartidningen.se/Opinion/Debatt/2013/08/Infraljud-fran-vindkraftverk—en-halsorisk/ .

Guski, R., Schreckenberg, D., & Schuemer, R. 2017. WHO Environmental Noise Guidelines for the European Region: A Systematic Review on Environmental Noise and Annoyance. International Journal of Environmental Research and Public Health, 14: 1539-1578.

Harry, A.; Wind Turbines, Noise and Health; http://waubrafoundation.org.au/wp-content/uploads/2013/02/Harry-Dr-Amanda-Wind-Turbines-Noise-Health-survey-Feb-2007.pdf .

Johannsen, S.; Machen Windkraftanlagen krank? Eine Zusammenfassung von Studienergebnissen und Analysen; https://umweltmessung.com/wp-content/uploads/2015/06/Machen-Windkraftanlagen-krank.pdf .

Krahé, D., Schreckenberg, D., Ebner, F., Eulitz, C., & Möhler, U.; Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall Entwicklung von Untersuchungsdesigns für die Ermittlung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen durch unterschiedliche Quellen; https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf .

Krogh CM, Gillis L, Kouwen N, & J, A. 2011. WindVOiCe, a self-reporting survey: adverse health effects, industrial wind turbines, and the need for vigilance monitoring. Bull Sci Tech Soc, 31: 334-345.

Kuck, E.; Gesundheitsrisiken durch Windkraft; https://www.youtube.com/watch?v=9MJOFxxiuJg .

Kuck, E.; Kommentar der Ärzte für Immissionsschutz und des Ärzteforum Emissionsschutz Bad Orb zum Entwurf des „Faktenpapier Windenergie und Infraschallモ herausgegeben durch die Hessen Agentur GmbH im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums

Bad Orb; http://www.gegenwind-bad-orb.de/windkraft-fakten/gesundheitsgefahren/faktenpapier-infraschall/ .

Kuwano, S., Yano, T., Kageyama, T., Sueoka, S., & Tachibanae, H. 2014. Social survey on wind turbine noise in Japan. Noise Control Eng. J., 62: 503-520.

Micic, G., Zajamcek, B., Lack, L., Hansen, K., Doolan, C., Hansen, C., Vakulin, A., Lovato, N., Bruck, D., & Catcheside, P.; A Review of the Potential Impacts ofWind Farm Noise on Sleep; https://doi.org/10.1007/s40857-017-0120-9 .

Müntzel, T., Schmidt, F. P., Steven, S., Herzog, J., Daiber, A., & Sørensen, M. 2018. Environmental Noise and the Cardiovascular System. Journal of the American College of Cardiology, 71: 688-697.

Nissenbaum, M., Aramini, J., & Hanning, C. 2012. Effects of industrial wind turbine noise on sleep and health. Noise Health, 14: 237-243.

Paller, C. 2014. Exploring the Association between Proximity to Industrial Wind Turbines and Self- Reported Health Outcomes in Ontario, Canada. University of Waterloo, Canada.

Palmer, W. K. 2017. Why wind turbine sounds are annoying and why it matters. Global Environment, Health and Safety, 1(2): 1-17.

Pawlaczyk-Luszczynska, M., Dudarewicz, A., Zaborowski, K., Zamojska-Daniszewska, M., & Waszkowska, M. 2014. Evaluation of annoyance from the wind turbine noise – A pilot study. Int J Occup Med Environ Health.

Pedersen, E. 2011. Health aspects associated with wind turbine noise-Results from three field studies. Noise Control Eng J, 59: 47-53.

Phipps, R.; Evidence of Dr Robyn Phipp. In the Matter of Moturimu Wind Farm Application; http://docs.wind-watch.org/phipps-moturimutestimony.pdf .

Pierpont, N. 2009. Wind Turbine Syndrome: A Report on a Natural Experiment: K-Selected Books.

Punch, J. L. & James, R. R.; Wind turbine noise and human health: a four-decade history of evidence that wind turbines pose risks.

Robert-Koch-Institut. 2007. Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland? Mitteilung der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizinモ. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz.

Schafer, A.; Macarthur wind energy facility preliminary survey; http://waubrafoundation.org.au/wp-content/uploads/2013/09/Macarthur-Wind-Energy-Facility-Preliminary-Survey.pdf .

Schneider, P.; Cullerin range wind farm survey. Follow-up survey; http://docs.wind-watch.org/Cullerin-Range-Wind-Farm-Survey-Follow-Up-July-August-2013.pdf .

Shepherd, D., McBride, D., Welch, D., Dirks, K., & Hill, E. 2011. Evaluating the impact of wind turbine noise on health-related quality of life. Noise Health, 13: 333-339.

Wetzel, D.; Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank? https://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html .

 

 

 

 

Why Wind Turbine Sounds are Annoying, and Why it Matters von Palmer, 2017

 

 

Schall-Opfer – Windwahn.de

Information auf www.windwahn.com zur Änderung der Schallprognosen:

„Am Dienstag den 12.09.2017 fand die Sitzung des Arbeitskreises zur Änderung/Anpassung der DIN 45680 in Berlin statt,

Auf dieser Sitzung wurde mir von einem Mitglied aus NRW, das auch im Arbeitskreis zur DIN 9613-2 (genehmigungsrelevante Schallausbreitungsberechnung bei WEA-Bauvorhaben)im dortigen Ausschuss mitarbeitet berichtet, dass in der kommenden Woche die DIN 9613-2 nach den, durch die LAI – Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Immissionsschutz – in 1016 schon vorgeschlagenen „Interimsverfahren“ angepassten Werte, rechtlichen Bestand haben bzw. erlangen wird! Aktuell hat die LAI diesem mit nur einer Gegenstimme zugstimmt!

In der Praxis bedeutet dies, dass ab nächster Woche neue genehmigungsrelevante Schallprognosen nach dann gültigem, geändertem bzw. normenseitig angepasstem Berechnungsverfahren 6 bis 9 dB mehr im Schnitt in den Berechnungen der Planer ausweisen werden müssen.

Dieses bedeutet automatisch im Umkehrschluss, dass die Abstände zur Wohnbebauung von WEA und Windindustrieparks zwangsläufig „größer“ werden müssen! „

Diese Passage wurde von www.windwahn.com zur Verfügung gestellt: Hier befindet sich der komplette Artikel: http://www.windwahn.com/2017/09/15/aktuelles-von-der-sitzung-des-din-ausschusses-zur-anpassung-der-din-45680/

 

 

Macht der Infraschall von Windkraftanlagen krank?

Bericht aus Dänemark von www.welt.de aus 2015

 

Studienbeschreibung – Kurze Übersicht
Register-Studie über Schall von Windkraftanlagen und Gesundheit

In den letzten Jahrzehnten ist die Anzahl und Größe von Windenergieanlagen stark gestiegen.

Obwohl Studien gezeigt haben, dass Verkehrslärm das Risiko für schwere Erkrankungen wie z.B. des Herz-Kreislaufsystems und Diabetes erhöht, sind mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit durch Windkraftschall nahezu unerforscht.

Das Ziel dieser Studie ist, einzig die Daten des dänischen Registers (Anm. der Red.: Krankendaten der einheitlichen Krankenversicherung in DK) zu nutzen, um folgende Hypothesen zu untersuchen:

  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Diabetes-Risiko
  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Verbrauch an Medizin gegen Bluthochdruck
  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Verbrauch von Anti-Depressiva
  • Die Langzeitexposition an Windkraftlärm ist verbunden mit einem erhöhten Verbrauch von Schlafmitteln
  • Die Exposition an Windkraftlärm während der Schwangerschaft ist verbunden mit perinatalen (Anm. der Red.: während der Geburtsphase) Therapiemaßnahmen, inkl. niedrigem Geburtsgewicht und zu zu klein im Gestationsalter *(Anm.der Red.: Tragzeit)*ein wichtiger Parameter zur Früherkennung von verzögertem Wachstum oder Mangelernährung bei Neugeborenen

Die Studie dauert 36 Monate.

 

 

Stand 2017 der Dänischen Studien auf www.windwahn.de kompletter Artikel

Diese Passage wurde Ihnen von windwahn unter
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/daenische-studie-der-forschungsabteilung-der-gesellschaft-zur-krebsbekaempfung.html
zur Verfügung gestellt.

 

https://www.vernunftkraft-odenwald.de/index.php/gesundheitsgefahren/

 

Schallwirkung von Windrädern auf Menschen

 

 

31.05.2015 – Behörden reden möglichen Schall klein – www.welt.de

 

 

3 km vom Schwarzstorchhorst

Wenn ein Schwarzstorch seinen Horst in den Suchgebieten hat, müsste ein Abstand von 3000 m im Radius für den Bau einer Windkraftanlage eingehalten werden. (siehe www.nabu.de Seite 18)

Somit würde voraussichtlich weder Suchgebiet 3 noch das Suchgebiet 6b eine Erlaubnis für den Bau einer WEA erhalten.

Da der Schwarzstorch sehr empfindlich auf Störungen reagiert, werden die Brutplätze von den Naturschützern geheim gehalten. Aber auf Nachfrage und im eigenen Interesse als Naturschützer sollten diese Personen eventuell ihr Wissen teilen.

 

Der Energieatlas NRW zeigt 2016 ein Schwarzstorch-Vorkommen in den besagten Gebieten!

 

Aktuell aus dem April 2018:
In den vergangenen Nächten sind von mehreren Personen Drohnen über Waldgebieten gesichtet worden. Was diese bezwecken, ist nicht sicher.

Von anderen Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen wurde schon berichtet, das mit Hilfe von Drohnen der Schwarzstorch oder andere dem Ausbau der Windkraftanlagen „im Weg stehende“ geschützte Vogelarten (wie z.B. Roter Milan) am Nestbau oder beim Brüten gestört werden. Sollte das hier auch der Fall sein??? Damit würden sich die Betreiber der Drohne nach §44 BNatschG  strafbar machen.

Natogelände Gemeindegrenze und Naturschutzgebiet (Bericht aus 2012)

https://www.sauerlandkurier.de/kreis-olpe/finnentrop/wird-radarstation-5813807.html

Artikel im Sauerlandkurier vom 06.06.2012

40 Jahre war die Sauerlandkaserne einer der strategisch wichtigen Punkte in Sachen Flugabwehr. Dort war eine Flugabwehrraketeneinheit der Luftwaffe untergebracht. Sie war Teil eines NATO-Verteidigungsgürtels, der von Norwegen bis zur Türkei reichte.

Vor mittlerweile zehn Jahren wurde die Kaserne geschlossen. Das eigentliche Kasernengelände wurde verkauft und von einem privaten Investor im Laufe der vergangenen Jahre zu einem großen holzverarbeitenden Betrieb umfunktioniert.

Die beiden Stellungen allerdings, eine auf Lennestädter und eine auf Finnentroper Gebiet, sind bislang noch keiner neuen Nutzung zugeführt worden. Die Liegenschaften sind nach der Schließung der Kaserne 2002 in den Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Dortmund übergegangen.

Die ehemalige Radarstellung am Buchhagen, in der Nähe von Schöndelt, verfügt über eine Vielzahl von Gebäuden und einige Bunker. Obwohl das sehr entlegene Gelände eingezäunt ist, wurde im Laufe der Jahres vieles zerstört und gestohlen.

Die Gemeinde Finnentrop bekundet seit längerem ein Interesse an dem Gelände, das in ein Landschaftsschutzgebiet integriert ist. Und das ist eines der Probleme. „2010 gab es einen Windkraftbetreiber, der Interesse an dem Gelände zeigte, doch er hat seinen Antrag dann zurückgezogen“, so Bürgermeister Dietmar Heß.

Regenerative Energien denkbar

Auch aus Sicht der Bundesanstalt für Immobilien, die den Standort geprüft hat, eignet sich das Gelände für Windkraft. Doch es sei eher schwierig, so eine Liegenschaft zu veräußern, so Norbert Stahl aus Münster.

Im Zuge der allgemeinen Ausweitung an erneuerbaren Energien sieht die Gemeinde wieder eine Chance, mit dem Gebiet aus dem Naturschutz herauszukommen. Zurzeit läge wieder ein derartiger Antrag bei der Bezirksregierung in Arnsberg vor. Ein weiteres Problem seien auch die Gebäude auf dem Gelände sowie eventuell noch vorhandene Altlasten. „Man weiß noch nicht, was daraus wird, aber im Moment will niemand das Gelände haben, weil man dort nichts machen kann“, so Heß. Einige der Gebäude werden zurzeit genutzt, unter anderem von der Rettungshundestaffel Südwestfalen.

 

https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=7193754

https://www.routeyou.com/de-de/location/view/47896651/nike-feuerstellung-oedingen?toptext=1400760

Über die Sauerlandkaserne Oedingen- Webauftritt

 

MÄRZ 2017

https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/wenn-magerwiesen-oekostrom-in-lennestadt-abschalten-id210095273.html

Solaranlage geht nicht auf der Nato wegen Artenschutz?????? Wie weit ist Lennestadt hinsichtlich des Änderungplanes? Und wenn Solar dort gestoppt, was ist mit Windkraft und warum gilt das nicht für Finnentrop??

 

Copyright Bilder: googlemaps